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Die verborgenen Metal Schätze des aswangs!

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    Die verborgenen Metal Schätze des aswangs!

    Lange habe ich überlegt ob ich es machen soll oder nicht. Da wir jetzt aber ein neues Unterforum bekommen haben werde ich es doch machen. Ich werde hier Rezensionen über meine absoluten Lieblingsscheiben verfassen. Und zwar wird hier alles querbeet mit dabei sein was mit Metal zu tun hat und den aswang begeistern konnte. Von ganz alten Scheiben die vielleicht gar keiner kennt bis auch zu neueren Veröffentlichungen. Von Black, Death, Speed, Trash bis hin zum Power und Heavy Metal. Je nach Lust und Laune in unregelmäßigen Zeitabständen. Aber eines könnt ihr mir glauben, es werden nur Kracher vorkommen die ich mir alle mit meinem sauerverdienten Geld selbst gekauft habe. Wenn alles passt und ich mich etwas an die vergangene Zeit erinnern kann wird es eventuell auch kleine Geschichten zur damaligen Situation der Metalszene in meinem damaligen Umfeld geben. Natürlich werden meine Lieblingsscheiben nicht jedem gefallen und eure Meinung dazu interessiert mich sehr. Damit alles schön bunt und übersichtlich wird habe ich mich ein wenig vom Anvar inspirieren lassen, der schreibt meiner Meinung nach mit Abstand die besten CD Rezis.

    Wenn alles klar geht gibt es heute Nacht schon die erste Kult Scheibe aus der unendlichen Metalsammlung des bösen aswangs.

    Inhaltsverzeichnis:
    Seite 1
    PROTECTOR – Misanthropy
    SABBAT – HISTORY OF A TIME TO COME
    METAL CHURCH – Metal Church
    Seite 2
    SOULBURN – Feeding On Angels
    W.A.S.P. – The Last Command
    Demoniac – The Fire And The Wind
    Seite 3
    BATHORY – Bathory
    MEGADETH – Peace Sells............But Who´s Buying?
    Seite 4
    ANCIENT RITES – Fatherland
    Seite 5
    LUNATIC INVASION – Totentanz
    DEATH – Scream Bloody Gore
    Seite 6
    HELLOWEEN – Keeper Of The Seven Keys Part 1
    Seite 7
    DARKNESS – Death Squad
    SODOM – Agent Orange
    Seite 8
    SODOM – In The Sign Of Evil
    Seite 9
    OBITUARY – Slowly We Rot
    EDGE OF SANITY – Purgatory Afterglow
    VOIVOD – Killing Technology
    Seite 10
    CELTIC FROST – Morbid Tales
    Seite 11
    MELIAH RAGE – Kill To Survive
    AMORPHIS – Tales From The Thousand Lakes
    RUNNING WILD – Under Jolly Roger
    Seite 14
    DARK TRANQUILLITY – The Gallery
    Seite 15
    IRON MAIDEN – The Number Of The Beast
    Seite 16
    HYPOCRISY – Abducted
    Seite 17
    ACCEPT – Metal Heart
    Seite 18
    DISSECTION – Storm Of The Light´s Bane
    Seite 19
    TANKARD – Zombie Attack
    EMINENZ – Exorial
    Seite 21
    MÖTLEY CRÜE - Shout At The Devil
    Seite 22
    MARDUK - Those Of The Unlight
    Seite 23
    IN FLAMES - The Jester Race
    Seite 24
    EXODUS - Bonded By Blood
    SEPULTURA - Schizophrenia
    Seite 25
    DESASTER - A Touch Of Medieval Darkness
    EMPEROR - In The Nightside Eclipse
    Seite 26
    DIO - Holy Diver
    Seite 28
    KREATOR - Pleasure To Kill
    Zuletzt geändert von aswang; 26.02.2007, 20:50.
    WHEN YOU'VE GOT THE TIME TO GO
    COME TO SEE OUR METAL-SHOW
    WITH GIRLS & SKULLS & HELLISH FIRE
    HAIL WE'RE GODDESS OF DESIRE!!

    Mitglied der:
    Grün-Weißen-Trio-DTM-Front


    #2
    Zitat von aswang
    Wenn alles klar geht gibt es heute Nacht schon die erste Kult Scheibe aus der unendlichen Metalsammlung des bösen aswangs.
    Na dann bin ich aber mal gespannt

    Kommentar


      #3
      Lass hören, darf ich auch Rezis schreiben
      FC WACKER Innsbruck
      HC Innsbruck

      Danke Theo und Ron Kennedy

      X-BOX TAG: urmi1983

      Kommentar


        #4
        Zitat von aswang
        Lange habe ich überlegt ob ich es machen soll oder nicht. Da wir jetzt aber ein neues Unterforum bekommen haben werde ich es doch machen. Ich werde hier Rezensionen über meine absoluten Lieblingsscheiben verfassen. Und zwar wird hier alles querbeet mit dabei sein was mit Metal zu tun hat und den aswang begeistern konnte. Von ganz alten Scheiben die vielleicht gar keiner kennt bis auch zu neueren Veröffentlichungen. Von Black, Death, Speed, Trash bis hin zum Power und Heavy Metal. Je nach Lust und Laune in unregelmäßigen Zeitabständen. Aber eines könnt ihr mir glauben, es werden nur Kracher vorkommen die ich mir alle mit meinem sauerverdienten Geld selbst gekauft habe. Wenn alles passt und ich mich etwas an die vergangene Zeit erinnern kann wird es eventuell auch kleine Geschichten zur damaligen Situation der Metalszene in meinem damaligen Umfeld geben. Natürlich werden meine Lieblingsscheiben nicht jedem gefallen und eure Meinung dazu interessiert mich sehr. Damit alles schön bunt und übersichtlich wird habe ich mich ein wenig vom Anvar inspirieren lassen, der schreibt meiner Meinung nach mit Abstand die besten CD Rezis.

        Wenn alles klar geht gibt es heute Nacht schon die erste Kult Scheibe aus der unendlichen Metalsammlung des bösen aswangs.

        Geniale Idee! Ich verbinde auch viele Scheiben mit schönen Erinnerungen!
        Metal is the Law!


        http://www.musik-sammler.de/sammlung/Rauberer

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          #5
          Zitat von aswang
          Wenn alles klar geht gibt es heute Nacht schon die erste Kult Scheibe aus der unendlichen Metalsammlung des bösen aswangs.
          Dann muss ich doch glatt heute länger aufbleiben! :)


          Also ich find diese Aktion ziemlich super von dir, und es freut mich, dass du dir die Arbeit machst! Ich bin jedenfalls schon gespannt aufs erste Review heute!


          Ich werd mich dann demnächst auch mal im Reviewschreiben versuchen, wenn ich wieder mal ein bisschen mehr Zeit hab!
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            #6
            Zitat von Rikky-Roxx
            Lass hören, darf ich auch Rezis schreiben

            Na sicher, mache aber dazu bitte einen eigenen Thread auf.
            Dafür wurde dieses Unterforum ja schließlich eingerichtet, um so mehr Scheiben hier besprochen werden um so besser.
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              #7
              ich werde die PUNK-O_rama besprechen, sofern erlaubt
              FC WACKER Innsbruck
              HC Innsbruck

              Danke Theo und Ron Kennedy

              X-BOX TAG: urmi1983

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                #8
                Renzension: Protector - Misanthropy

                PROTECTOR – Misanthropy



                Medien: Mini – LP
                Relase: 1987
                Label: Atom H
                Genre: Black/Trash Metal
                Line Up: Martin Missy – Vocals, Hansi Müller – Guitars, Ede Belchmeier – Bass, Michael Hasse (RIP) – Drums



                So Leute, wie angekündigt für heute Nacht die erste Rezension meiner Lieblingsscheiben. Und für den Beginn habe ich mir gleich eine meiner absoluten Lieblingsplatten ausgesucht. Wie aus dem nichts erschienen die Wolfsburger 1987 mit dieser Mini Scheibe auf dem neuen Label Atom H. Misanthropy war übrigens die erste Veröffentlichung bei dem Label aus Düsseldorf wo scheinbar ein gewisser Jürgen Engler welcher einige Jahre später mit seiner Band „Die Krupps“ für Furore sorgte das Sagen hatte. Doch kommen wir zu Protector zurück, viele Trash oder Black Metal Bands der heutigen Zeit nennen ja deutsche Bands wie Kreator, Destruction oder Sodom wenn sie nach ihren Einflüssen gefragt werden. Was mich wirklich verwundert ist die Tatsache dass Protector bei solchen Angaben so gut wie immer fehlen. Eigentlich kann es nur daran liegen dass Protector nie dem Underground entstiegen sind und immer mit Besetzungswechseln leben mussten. Kann man nichts machen, auf dieser Scheibe so wie auf dem ebenso starken Nachfolger „Golem“ kann man jedenfalls die stärkste Protector Besetzung hören. Als ich die Mini Scheibe damals das erste mal auf meinen Plattenteller legte traute ich meinen Ohren nicht, ich mein Trash Bands gab es zu dieser Zeit wie Sand am Meer. Protector hatten aber von Anfang an einen völlig eigenständigen Sound. Dies lag sich auch an der geilen Stimme von Martin Missy welche ich gar nicht so richtig beschreiben kann. Hört sich auf alle Fälle sehr Black lastig an obwohl es mit Sicherheit kein Gekeife sondern eher doch ein grunzen ist, egal, kann man einfach nicht Beschreiben. Wie gesagt der große Erfolg blieb der Band leider verwährt daran änderte dann auch der in der Metalpresse abgefeierte Nachfolger nichts. Leider zerbrach die Band trotz einiger erfolgreichen Tourneen danach. Ausschlaggebend dafür war sicherlich der Ausstieg von Sänger Martin Missy, welcher übrigens auf der neuen Desaster Scheibe bei einem Song zu hören ist. Seinen Platz nimmt Oliver Wiebel ein, dieser ist zwar ein guter Death Metal Shouter, an Missys Vocals kommt er aber bei weitem nicht ran. 1989 konnte ich in Wien Protector das erste mal Live bewundern, leider schon mit Oliver hinter dem Mikro. Was hätte ich damals gegeben wenn es Martin Missy gewesen wäre. Egal, der Gig wird mir jedenfalls für immer in Erinnerung bleiben. Vor, na sagen wir mal 100 Nasen spielten sich Protector den Arsch ab und ich konnte danach eine Woche nicht richtig laufen da mich beim Stage Diving nie wer aufgefangen hatte. Als nächste Veröffentlichung stand „Urm the Mad“ an, überraschender Weise stand wieder Martin Missy hinterm Mikro. „Urm the Mad war zwar ein wirklich gutes Death Metal Album, war aber meiner Meinung schon um einiges schwächer als die beiden Vorgänger. Nicht falsch verstehen, die Scheibe war immer noch besser als viele andere Veröffentlichungen, irgendwie fehlte aber diese ungeschliffene Brutalität und der Erkennungswert der mich auf den ersten beiden Scheiben so entzückte. 1990 wird wieder eine Mini Scheibe Namens „Leviathans Desire“ veröffentlicht, hier übernahm dann Oli entgültig die Vocals und nachdem Hansi Müller ebenfalls das Handtuch warf drückte man ihm gleich die Gitarre in die Hand und macht von nun an als Trio weiter. Kurz darauf musste man sich aber schon wieder nach einem neuen umsehen. Bassist Ede verlies die Band und wurde durch Matze Grün ersetzt. In dieser Besetzung wird das vorletzte Album „A Shedding of Skin“ eingehämmert. Wenn man bedenkt welchen Scheiß zu dieser Zeit so manch etablierte Band veröffentlichte war man als Fan der Band wirklich froh dass Protector den harten Sound treu blieben. Nur die vielen Besetzungswechsel bereiteten mir Kopfschmerzen. Und so kam es wie es kommen musste, 1993 verlies das letzte Gründungsmitglied Michael Hasse das Protector Schiff und wurde durch Marco Pape ersetzt. Danach wurde mit „The Heritage“ noch ein starkes Death Metal Album veröffentlicht, und zwar das letzte richtige Protector Album überhaupt. Der traurige Höhepunkt in der Bandgeschichte sollte aber noch folgen, im September 1994 stirbt der Protector Gründer und langjährige Drummer Michael Hasse an einer Überdosis Heroin. 1995 wurde dann noch ein Best Of Album veröffentlicht welches Michael gewidmet wurde. Die Band verschwand in der Versenkung und wurde noch das eine oder andere mal Live gesichtet, allerdings nur mehr als Protector Farce. Vor ein zwei Jahren ist dann sogar „Golem“ gemeinsam mit dieser Scheibe hier wieder veröffentlicht worden. Ob es die Scheiben noch gibt kann ich gar nicht sagen. Meine Vinyl Schiebe gibt es 100% nicht mehr, ab und zu kann man sie aber noch bei Ebay einsacken.


                Die einzelnen Tracks:

                1. INTRO:
                Mit einem Horror Intro welches man zu dieser Zeit noch gar nicht so oft hörte beginnt der Zauber. Nichts besonderes ein paar verzehrte Stimmen und düstere Musik dazu. Passt aber wie die Faust aufs Auge für das Inferno welches gleich kommen wird.
                10/10

                2. MISANTHROPY
                Danach ein Trommelwirbel und los geht es. Protector legen gleich mit dem ersten Track los als wollten sie einen neuen Geschwindigkeitsrekord brechen. Uns spätestens als die Stimme von Michael einsetzte wusste ich dass Protector meine Band ist. So etwas hatte ich bis Dato jedenfalls noch nicht gehört. Das besondere an den Protector Songs war ja dass sie zum Teil zwar rasend schnell waren man aber trotzdem Melodien raushören konnte und immer was zum Bangen dabei war. Und spätestens beim Chorus der wie folgt lautet „Darkness Falls, On Your Brain, Hear The Call, Go Insane“ war es um mich endgültig geschehen. Beendet wird der Song mit den Worten: „Now It´s Time For You Do Die!“, ehrlich gesagt wäre es nach diesem Song bei mir fast wirklich so weit gewesen.
                10/10

                3. HOLY INQUISITION
                Viel langsamer als der erste Song fängt dann dieser hier an. Doch auch dieser brennt sich sofort in die Gehirnwindungen ein, vor allem weil man schon wieder die ganze Zeit zu den Zeug bangen muss. Zwar drücken Protector nach dem Chorus wieder mächtig aufs Gaspedal nehmen gleich danach aber wieder Tempo raus. Jedenfalls hat der Song eine wirklich unheimliche Stimmung und wenn man die Augen schließt kann man schon die eine oder andere Hexe bei ihrer Verbrennung schreien hören.
                10/10

                4. AGORAPHOBIA
                Bei Agoraphobia geht es Geschwindigkeitsmäßig wieder voll zur Sache. Missy brüllt sich die schwarze Seele aus dem Leib und den Chorus habe ich als Jugendlicher Metalfan sicher Hunderte male gebrüllt. Unglaublicher Song, ich höre in grad und bekomme Gänsehaut. Zu diesem Song habe ich bei Tele 5 ,die ja seinerzeit eine Metalsendung namens „Heavy oder was?“ hatten, sogar einen Live Clip gesehen.
                10/10

                5. THE MERCENARY
                Zum Glück muss man nach Agoraphobia die Seite der Platte wechseln. Denn mit The Mercenary folgt schon der nächste große Kracher. Der Song fängt sehr schnell an, ab der Mitte gibt es einen langsameren Teil doch dann geht es wieder voll auf die Glocken. Der Chorus ist einer der besten auf der Scheibe. Nur mehr geil.
                10/10

                6. KAIN AND ABEL
                Der wohl langsamste, wenn man von so etwas bei diesem Black/Trash Gewitter überhaupt sprechen kann, und ausgefeilteste Song ist wohl dieser Hier. Im Mittelteil geht es dann zwar wieder ordentlich zur Sache im großen und ganzen bleibt es aber eher gemütlich. Warum dieser Song kein großer Hit wurde weis vermutlich auch keiner, Potential hätte er auf jeden Fall dazu. Vermutlich war die Zeit damals einfach noch nicht reif genug. Und wieder ein kleines Zitat aus dem Text welches in meinen jungen Jahren noch öfters über meine Lippen zischte: „ KAIN RAISED HIS FIST AGAINST HEAVEN, MY NUMBER IS 666, NOT 777!“ Protector waren endgültig meine Helden.
                10/10

                7. HOLOCAUST
                Zu meiner damaligen Überraschung gibt es am Ende der Platte dann doch wirklich einen Anti Krieg Song. Würde man von einer solchen Band zu dieser Zeit gar nicht unbedingt erwarten. Musikalisch ist schon wieder alles so toll, obwohl der Song meiner Meinung nach ein wenig an die alten Sodom erinnert.
                9/10


                FAZIT:
                Protector waren und sind noch immer einer der Unterbewertesten Bands die es je gegeben hat. Wer weis wo die Band heute stehen würde wenn es die vielen Besetzungswechsel nicht gegeben hätte. Die Scheibe schlug jedenfalls bei mir und meinen damaligen Metal Freundeskreis ein wie eine Bombe. Und auch als ich mir die Scheibe jetzt gerade wieder reingezogen habe hat sie noch nichts von ihrer Härte verloren. Protector klingen verdammt eigenständig, und das ist auch heute noch so. Unverkennbar ist auch der wütende Gesang von Martin Missy. Extrem Metaler aller Art können hier blind zugreifen, keiner wird enttäuscht sein. Protector waren ihrer Zeit eben so 10 Jahre voraus und daher konnte man ihrer Genialität nicht erkennen. Mit Misanthropy schufen sie ihren ersten Geniestreich, der zweite sollte nur kurz danach folgen und wird irgendwann ebenfalls hier drinnen stehen. Danke für die vielen schönen Stunden die mir die Band mit diesem Album gegeben hat, ich fühlte mich grad wieder als wäre ich in einem Jungbrunnen gefallen.

                GESAMT: 10/10
                Zuletzt geändert von aswang; 16.01.2006, 03:12.
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                  #9
                  Sehr gute Wahl, mit PROTECTOR anzufangen.
                  Hoffe du vergisst Perlen wie ANGEL DUST, SDI, GRINDER, uv. nicht
                  Guybrush: "Warum sind Adventures so teuer geworden?"
                  Le Chuck: "Wegen der vielen teuren VGA Grafik"
                  Guybrush: "Wo kommen all die Babies her?"
                  Le Chuck: "In deinem Falle aus dem Waisenhaus!"
                  Guybrush: "Warum hast du mich nicht einfach umgebracht?"
                  Le Chuck: "Weil auf der Disk nur noch Platz für diese Szene war!"
                  Guybrush: "Wer wurde 1959 Deutscher Fussballmeister?"
                  Le Chuck: "Heute ist ein guter Tag mein neues Schwert auszuprobieren...."



                  Metalkill The World!!!!

                  Kommentar


                    #10
                    Hätte ich deinen Thread gleich gesehen, hätte ich echt darauf gewettet, dass du mit Protector beginnst!
                    Jawoll, geile Scheibe und wenn ich nicht irre, war ich damals auch einer der hundert Nasen vor der Bühne...

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Dj LU
                      Hätte ich deinen Thread gleich gesehen, hätte ich echt darauf gewettet, dass du mit Protector beginnst!
                      Jawoll, geile Scheibe und wenn ich nicht irre, war ich damals auch einer der hundert Nasen vor der Bühne...

                      Bin ich denn so leicht zu durchschauen. :) :)

                      Ich glaub schon dass du damals mit dabei warst, war im Rockhouse. Der Gig war damals absolut genial. Wenn ich mich richtig erinnere war damals überhaupt keine Vorband mit dabei und Protector spielten alle Songs von Golem und Misanthropy.
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                        #12
                        Rezension: Sabbat - History Of A Time To Come

                        SABBAT – HISTORY OF A TIME TO COME






                        Medien: LP
                        Relaise: 1987
                        Label: Noise
                        Genre : Trash
                        Line Up : Martin Walkyier – Vocals, Andy Sneap – Lead Guitar, Frazer Craske – Bass Guitar, Simon Negus – Drums.






                        So, die Nummer zwei in meinem Schatzkästchen sind die Engländer von Sabbat welche 1987 mit ihrem Debüt HISTORY OF A TIME TO COME für offene Mäuler in der Trash Szene sorgten. Gegründet wurde die Band 1985 von Martin Walkyier und Frazer Craske die schon in einer anderen Band namens Hydra lärmten. Als sie dann auf Andy Sneap und Simon Negus stießen war das erste Sabbat Line Up perfekt. Nach einigen Demos bekam die Band schließlich einen Vertrag bei den damals sehr angesagten deutschen Metal Label Noise Records. Und so bewegte man sich eben im Herbst 1987 nach Hannover um dort den ersten richtigen Longplayer einzuholzen. Und das Ergebnis ist schier unglaublich, als ich die Scheibe das erste mal hörte war ich völlig aus dem Häuschen. Irgendwie schafften es Sabbat sich von den anderen Trash Acts abzuheben und völlig eigenständig zu klingen. Und das lag nicht nur an Martins gekeife. Die Musik auf der Scheibe selbst schrieb der damals noch nicht mal 18jährige Andy Sneap welcher auch heute noch ein großer Name in der Metalszene ist. Für die interessanten Lyrics war alleine Martin Walkyier zuständig, auch er treibt sich bis heute in der Szene herum. 1989 wurde mit dem Nachfolger DREAMWEAVER ein ebenso starkes Album veröffentlicht über das man dann sicher hier mal etwas lesen kann. Leider kehrten nach der Veröffentlichung von DREAMWEAVER Frazer Caske so wie Martin Walkyier der Band den Rücken. Martin gründete Skyclad und veröffentlichte mehr oder weniger erfolgreich mit der Band eine ganze Menge Scheiben. In der Zwischenzeit ist Martin aber auch bei Skyclad ausgestiegen und hat eine neue Band namens The Clan Destined von der es aber noch keine Veröffentlichung gibt. Die anderen Jungs holten sich gleich drei neue Jungs an Bord und schmissen MORNING HAS BROKEN auf den Markt. Das Album floppte aber fürchterlich und so war dann Schluss mit Sabbat. Hauptsongwriter Andy Sneap ist heutzutage einer der angesagtesten Metal Produzenten und verleiht Bands wie Kreator den richtigen Sound. Vor ein paar Jahren wollte Martin Walkyier den unglaublichen Sabbat Spirit noch ein mal aufleben lassen und absolvierte unter seinem Kommando allerdings ohne Andy Sneap ein paar Nostalgie Auftritte auf diversen Festivals. So ganz hatte das ganze aber scheinbar nicht funktioniert.


                        Die einzelnen Tracks:

                        1. A CAUTIONARY TALE
                        Nach einem guten okkulte Intro legen die vier Britten los. Und wie sie das machen, schon nach den ersten paar Sekunden wurde klar dass man es hier mit etwas völlig neuen bis jetzt noch nie gehörten zu tun hat. Rasend schneller Trash Metal mit viel Melodie und einer wunderbaren Keifstimme von Martin Walkyier. Unglaublich, mir blieb die Spucke weg, der Song scheint immer schneller und schneller zu werden. „TO BURN IN HELL FOR ALL MY DAYS“ singt Martin hier, nach diesem Hörgenuss sehr gerne.
                        10/10

                        2. HOSANNA IN EXCELSIS
                        Meine größte Befürchtung nach dem ersten Song war, wird es so weitergehen? Die Befürchtungen waren unbegründet denn der nächste Song übertrifft den ersten sogar noch und ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingssongs. Rasendes Tempo, eine der besten Metalstimmen die es je gegeben hat und den wohl fieseste Lacher während eines Songs hat sich für immer in mein Gehirn reingebrannt. „HARK! THE FALLEN ANGEL SING: GLORY TO SATAN OUR KING. Für mich waren nach diesem Grandiosen Song eher Sabbat die ungekrönten Könige.
                        10/10

                        3. BEHIND THE CROOKED CROSS
                        So, jetzt ist etwas Zeit zum verschnaufen. Nach den ersten beiden Granaten war es klar dass das hohe Level nicht gehalten werden kann. Behind The Crooked Cross ist etwas langsamer als die beiden Vorgänger kann aber auch ohne Probleme überzeugen. Textlich dürfte wohl klar sein um was es geht.
                        8/10

                        4. HORNED IS THE HUNTER
                        Ähnlich geht es dann mit Song Nummer 4 weiter. Horned Is The Hunter startet mit einem ruhigen Gitarrenintro und Vogelgezwitscher. Der Song selbst beginnt dann eher langsam, stampft sich dann aber in ein immer höheres Tempo und kann voll überzeugen. Eigentlich handelt es sich ja bei den überaus langen Song um den Titeltrack. Jedenfalls gibt es viel Bangstoff und das Ganze geht sofort ins Ohr.
                        9/10

                        5. I FOR AN EYE
                        Oh Mann, wie glücklich war ich dass ich mir diese Scheibe gekauft habe. In der Metalpresse hat es zwar durchaus gute Kritiken gegeben, mit so einem Hammer hatte ich aber nie im Leben gerechnet. Kurze Verschnaufpause während des Seitenwechsel und schon wartet der nächste Killersong. Der Song ist wieder Mega schnell, obwohl man hier mit einigen Breaks arbeitet und ab und zu das Tempo gedrosselt wird, die Lyrics handeln wie so oft bei Sabbat vom Kampf gut gegen böse. Am Ende gibt es dann sogar noch ein lupenreines Heavy Metal Solo. Toller Song.
                        9/10

                        6. FOR THOSE WHO DIED
                        Und was jetzt folgt ist dann der volle Hammer. Wieder fängt der Song mit einem kleinen Intro an wo man bei einer Hexenverurteilung lauschen kann. Dann beginnt For Those Who Died, so wütend wie hier kann man Martin wohl nie mehr singen hören. Hier kann man schon fast von Black Metal reden. Viele werden den Song eventuell kennen da er vor ein paar Jahren von Cadle of Filth gecovert wurde. „SLAUGHTER IN THE NAME OF CHRIST“, yes,. Ein Übersong.
                        10/10

                        7. A DEAD MAN`S ROSE (Instrumental)
                        Nun wird es wieder zeit etwas zu verschnaufen, und Sabbat gönnen uns diese Pause sogar wirklich. Ein Gewitter dröhnt aus den Boxen und danach kann man sich eines der besten Instrumentals anhören welches es je auf Platte geschafft haben.
                        9/10

                        8. THE CHURCH BIZZARE
                        So, der Rausschmeißer kann dann nicht mehr ganz mit den anderen Material auf der Scheibe mithalten. Macht aber nichts den selten zuvor habe ich eine Scheibe mit solchen Killersongs hören dürfen. Um was es lyrisch geht kann man sich ja vorstellen, schlecht ist aber auch dieser Song nicht.
                        7/10


                        Fazit: HISTORY OF A TIME TO COME ist ein Album in Sachen Trash Metal wie man es zu dieser Zeit bis Dato noch nicht gehört hatte. Sabbat hatten einen völlig eigenständigen Sound und einen außergewöhnlichen Shouter. Diese Kombination war und ist bis heute absolut tödlich. Leider bekamen Sabbat nie die Anerkennung die ihnen normalerweise zugestanden wäre. Uns so zerbrach die Band auch nach dem ebenso guten Nachfolger DREAMWEAVER. Die beiden Metalikonen Martin Walkyier und Andy Sneap die für das Hauptsongwriting der Scheibe verantwortlich waren sind der Metalszene aber bis heute treu geblieben. Mit welcher Band kann man Sabbat vergleichen? Am ehesten vielleicht mit Kreator, obwohl bei Sabbat ein völlig anderes Konzept zu gegen war. Eine Empfehlung kann ich hier auch an Black Metal Fans abgeben, so weit sind Sabbat hier nämlich gar nicht vom Black Metal entfernt. Bei mir zu Hause dreht sich die Scheibe jedenfalls noch immer regelmäßig auf den Plattenteller. Gesamt kann es für diese Übersongs nur die Höchstnote geben. Angeblich wurde die Scheibe vor einiger Zeit wiederveröffentlicht und sollte im gutsortierten Metal Handel noch zu haben sein.

                        GESAMT: 10/10
                        WHEN YOU'VE GOT THE TIME TO GO
                        COME TO SEE OUR METAL-SHOW
                        WITH GIRLS & SKULLS & HELLISH FIRE
                        HAIL WE'RE GODDESS OF DESIRE!!

                        Mitglied der:
                        Grün-Weißen-Trio-DTM-Front

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                          #13
                          Super Idee Aswang! Gefällt mir!

                          Schade, daß ich kein Talent zum Review schreiben habe! Naja, vllt. versuch ichs ja auch mal...
                          STRIPPED, RAPED AND FUCKIN` STRANGLED!!!

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                            #14
                            Zitat von Duff666
                            Super Idee Aswang! Gefällt mir!

                            Schade, daß ich kein Talent zum Review schreiben habe! Naja, vllt. versuch ichs ja auch mal...

                            Sicher Duff, mach einen Duff Review Thread auf und stell uns ein paar Death Metal Kracher vor.
                            WHEN YOU'VE GOT THE TIME TO GO
                            COME TO SEE OUR METAL-SHOW
                            WITH GIRLS & SKULLS & HELLISH FIRE
                            HAIL WE'RE GODDESS OF DESIRE!!

                            Mitglied der:
                            Grün-Weißen-Trio-DTM-Front

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                              #15
                              Sehr gut aufgerollt und wieder eine wirkliche Überscheibe, gute Auswahl, werter Aswang!!

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